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SLP-Folksbote

SLP-Saisonauftakt 2006

Trier – nichts Neues an der Front

Wie in den vergangenen beiden Jahren startete die SLP-Saison erneut in Trier an der Mosel. 67 Fahrer hatten sich eingefunden, von denen 66 auch tatsächlich das Rennen aufnahmen. Ein starker Auftakt in eine neue Saison will man meinen!

Freitags gegen 13.00 Uhr wurden die Pforten zum Renncenter geöffnet. Zu dem Zeitpunkt hatten schon ein paar Teams einiges an Trainingskilometern unter die Moosgummiräder gebracht, da sie schon donnerstags angereist waren, um im Renncenter-Trier ausgiebig zu testen, abzustimmen und die Bahn kennen zulernen. Es scheint, als ob der SLP hier schon einen Schritt weiter als die Formel 1 ist, wo erst ab Freitag trainiert wird…………. ;-))

An der Bahn herrschte dann ab 13.03 Uhr  reges Treiben und alle anwesenden Teams versuchten so viel Training wie möglich zu bekommen. Eine Festlegung auf das spätere Einsatzfahrzeug war noch nicht möglich, da keinerlei Grip vorhanden war. Es wurde geschmiert, gezippt, Räder ausprobiert, um das Rutschen zu reduzieren. Gegen 15 Uhr verbesserten sich die Verhältnisse dann langsam und gegen 17.00 Uhr waren dann einigermaßen flotte Zeiten zu vermelden. Schnell wurde klar, dass der Sieg wohl zwischen Dr.Slot und den No Limits ausgemacht werden würde. Dahinter zeichnete sich ein enger Kampf ab, wo einige Teams für den verbleibenden Podestplatz in Frage kamen. Doch dazu später.

Pünktlich um 22 Uhr wurde mit der technischen Abnahme begonnen – unpünktlich wurde sie beendet. Hier muss man ganz klar sagen, dass fast eine Stunde vor Beginn der Abnahme angekündigt wurde, dass die Teams das bitte berücksichtigen möchten und deshalb ggf. etwas früher mit dem Training aufhören sollten. Ein paar taten das, andere wiederum nicht und diese kamen dann auch folgerichtig zu spät, mussten nachbessern oder 5 mal ausgerufen werden. Es bleibt zu hoffen, dass dies bei den künftigen Veranstaltungen deutlich besser wird, denn wenn es dann mal 70 anstatt 20 zu kontrollierende Autos sind, finden die Rennen mit etwas Pech gar nicht mehr statt. Ebenso bleibt noch kritisch anzumerken, dass es nicht angeht, die Abnahmekommissare zu beschimpfen und deren Kompetenz anzuzweifeln. Der betreffende Teilnehmer wird sich das künftig hoffentlich verkneifen.

Dann konnte es endlich losgehen und die Startplätze wurden ausgefahren. Ganz vorn gab es die fast erwartete Reihenfolge, dahinter dann doch schon ein paar ordentliche Überraschungen. Zum Beispiel der MSCB, der im letzten Jahr eine ziemliche Schwächeperiode durchlebte, ballerte auf Rang 5, sogar noch vor den schnellen Plastikquälern. Auch stark der 9.Platz von KiK-Racing bei ihrem ersten SLP-Rennen in Trier. Eine weitere Überraschung war der
20. Platz von BS-Powersports, bei denen dem Konsul höchstpersönlich zum Regler griff, wobei der Teamchef
„Börn“ Skottke schnell erklärte, dass er mit seinem Team auf jeden Fall das Feld anführen wolle – zur Not auch von hinten. Hauptsache Pole-Position!

Das Quali im einzelnen:

#1 Dr. Slot

9,119s

#2 No Limits

9,144s

#9 Slot Lickers

9,198s

#5 Jäger-Team

9,233s

#8 MSCB

9,242s

#7 Plastikquäler-DoSlot

9,282s

#4 TST Austria

9,344s

#6 MCW Racing

9,369s

#10 No Time Racing

9,492s

#14 KIK Racing

9,492s

#13 Slottec

9,516s

#3 Slotracing XL

9,548s

#12 X-Rookies

9,576s

#20 Highway Star

9,658s

#16 SG Stern

9,672s

#18 Power-Bridge-Racing

9,844s

#11 WW-Racing

9,854s

#17 slotters-paradise

9,876s

#15 Racing Team Optimist

9,920s

#19 BS-PowerSports

10,004s


 

Mit einem kleinen Gute-Nacht-Bier wurde dann das Bistro geschlossen, die Autos in die Parc Ferme-Kiste eingeschlossen, versiegelt und über Nacht von einer hungrigen Horde Pitbull-Terrier bewacht, so dass garantiert nichts an den Autos geändert werden konnte.

Am frühen Samstag, Trier lag noch im Halbschlaf, der Dunst der Mosel verdrückte sich nur langsam aus den Gassen römischen Ursprungs und auch sonst war noch nicht viel los, gingen dann die ersten Teams auf die Rundenjagd.
Die erste Startgruppe hatte es schwer, denn der Grip war über Nacht wieder etwas geringer geworden und so mancher Heckflügel bekam Kontakt mit der Bande, weil die Autos ziemlich rutschten.

Ein paar Teams aus dieser Gruppe hatten es trotzdem geschafft, ihre Autos so abzustimmen, dass über fast alle Spuren Rundenzahlen die jenseits der 100er-Marke lagen, drin waren.
Besonders gut unterwegs waren Power-Bridge-Racing und die X-Rookies und auch die SG Stern, die mit ihren guten Rundenzahlen sogar den Sprung in die nächst schnellere Startgruppe schafften. Ebenfalls flott unterwegs, aber eben nicht mit dem Training vom Donnerstagabend versehen, wie die stuttgarter SG-Stern-Kollegen, waren die 3 Regler-künstler vom Highway Star, die ebenfalls aus dem Großraum Stuttgart kommen. Die fehlende Abstimmungsarbeit und das Weniger an Training machten am Schluss knappe 2 Runden aus, welche die Sternler vorn lagen. Knapp, aber noch aufzuholen mit einem beherzten zweiten Durchgang…….. Und dann, im Windschatten der schwäbischen Delegation – die Abordnung aus dem Norden. BS-Powersports, wo der Teamchef noch selbst ins Renngeschehen eingreift. Hochkarätig besetzt und mit maximaler Motivation wurde um jeden Zentimeter gekämpft. Vom letzten Quali-Platz aus hatte man sich bereits zur Hälfte des Rennens auf Position 16 nach vorn gekämpft. Da war noch was drin! Kommentar dazu von Starfahrer Gerd „dem Konsul“ van de Wiel an den SLP-Reporter: „Kannse miä ma sagen, wo hiä die Toiletten sind?“. Team Optimist fuhr sauber durch. Der Toyota GT one drehte seine Runden unspektakulär und Teamchef Thomas äusserte sich auch sichtlich zufrieden, gegenüber der Presse: „…….endllich mal ein Auto das flott geht, ruhig liegt und uns ordentliche Zeiten ermöglicht. So macht das ja auch mehr Spaß Rennen zu fahren!“  WW-Racing war weder mit dem Rennverlauf, noch mit dem Setup wirklich zufrieden. Man hatte sich darauf geeinigt „ersma den ersten Törn zu Ende zu fahren und zu Beginn des zweiten Laufs zu schrauben, damit man dann wenigstens nochn bissken Schbass hamm kann!“ Die 552,44 Runden bedeuteten den 19.Platz, aber was wirklich drin war zeigt der zweite Durchgang. Mit frisch überarbeitetem Renngerät hatten die Jungs dann nochmal richtig Spaß! Slotters-Paradise waren spät angereist, hatten wenig Training und auch kein wirklich top abgestimmtes Auto. Beide Faktoren führten am Ende dazu, dass die Pardiesvögel nicht so richtig in Tritt kommen konnten.
Vor dem Regrouping belegten sie den letzten Platz.

Hier das Laufergebnis der 8er-Gruppe (Startgruppe C):
 

1. Power-Bridge-Racing

610,91 Runden

2. X-Rookies

609,14 Runden

3. SG-Stern 

607,09 Runden

4. Highway Star

605,91 Runden

5. BS-Powersports

594,11 Runden

6. Racing Team Optimist

585,04 Runden

7. WW-Racing

552,49 Runden

8. slotters-paradise

544,94 Runden


Hatte sich der Grip nun verbessert? Mit der Frage startete die Gruppe B ins Rennen, doch eine wirklich gravierende Verbesserung war nicht zu erkennen. Vorn weg ballerten TST Austria, die die geringsten Probleme mit dem fehlenden Grip hatten. Hart im Windschatten der österreichischen Slotkollegen befand sich MCW-Racing aus Stuttgart, die ebenfalls eine recht passende Abstimmung gefunden hatten und so ein relativ ruhiges Rennen fahren konnten. Nach vorn war Luft, nach hinten war Luft. Auf Position 3 etablierte sich KIK-Racing, eine schwäbisch-bayrisch-badische Fahrgemeinschaft, deren Auto ebenfalls ganz gut zu passen schien und wo sich offensichtlich der ausgiebige Trainingsabend wenige Wochen vor dem Rennen auszuzahlen schien. Das fast Heimteam Slottec, umbenannt von Red Lampion und teilweise neu besetzt, war ebenfalls flott unterwegs, wobei ein kleiner Lapsus auf Spur 2 zu einem Rundenverlust von 12 bis 13 Runden führte und dies bedeutete nach dem Regrouping leider letzte Startgruppe. Dahinter slotracing XL. Ein Wochenende zum Vergessen. Die Kiste lief zu keiner Zeit ordentlich und dann bekam der Wagen bei einem unverschuldeten Crash mit KiK-Racing auch noch so einen Schaden ab, dass mehrere größere Reparaturen notwendig waren. Die Zeiten waren dann trotzdem 2 bis 3 Zehntel langsamer und das Rennen war so gesehen gelaufen. Trotz intensivem Nachschlagen im Ausredenkatalog war keine wirklich passende Erklärung ableitbar. Nur soviel sei gesagt – der Motor wars nicht. Der ging bestens. ;-))

Was mit No Time Racing los war, weiss keiner so recht zu sagen. Unglaubliche Streuungen von Spur zu Spur und immer mal wieder eine kleine Reparaturpause liessen alles noch etwas schlimmer anmuten, als beim Seuchenteam aus Stuttgart. Die Slotpest scheint also auch schon im Großraum Frankfurt zu grasieren……… ;-)

Das Ergebnis der Startgruppe B:
 

1. TST Austria

637,14 Runden

2. MCW-Racing  

630,64 Runden

3. KIK-Racing 

616,59 Runden

4. Slottec

605,87 Runden

5. Slotracing XL

603,34 Runden

6. No Time Racing

573,62 Runden


Und dann wurde es spannend, denn wie würde sich das im Quali schon andeutungsweise klar überlegene Meisterteam des Vorjahres, der Titelverteidiger, die Spitzenmannschaft………….mir gehen die Superlative aus………. schlagen. Würde es die von vielen erwartete Spazierfahrt? Um es vorweg zu nehmen – schon sehr früh hatte der Motor von Dr.Slot keine richtige Leistung mehr. Es kamen zwar gute Rundenwerte zustande, aber nicht die zu erwartenden Schlagzahlen. Kurzfristig war sogar ein Motorwechsel angedacht. Vorn konnten die No Limits somit das Renngeschehen nach Belieben kontrollieren. Zur Halbzeit waren 12 Runden Vorsprung herausgefahren, doch dahinter wurde es eng. Dr.Slot, die Plastikquäler und das Jägerteam  wechselten sich auf Position 2, 3 und 4 ab. Da war Pfeffer drin. Die Slot-Lickers (also anhören tut sich das ja irgendwie total versaut. Anm. der Red.), das neu zusammengestellte Team um Ralph Seif, waren sogar auch noch in Schlagdistanz. Einsam ihre Kreise zogen unterdessen die schnellen Herren aus Bischofsheim, also sprich die Mainzer!! ;-)))

Das Ergebnis von Startgruppe A:
 

1. No Limits  

665,90 Runden

2. Dr.Slot

653,14 Runden

3. Plastikquäler-DoSlot

652,80 Runden

4. Jägerteam

648,61 Runden

5. Slot Lickers

645,89 Runden

6. MSCB

621,53 Runden


Regrouping, Start der neu zusammengestellten Gruppe C, Abendessen – es ging Schlag auf Schlag!

Die 8er-Gruppe belegte nun wieder die Bahn und es gab einige sehenswerte Szenen. Slottec und der Highway Star lagen fast die komplette Renndistanz so eng beisammen, dass keiner das Endergebnis vorauszusagen wagte. Besonders die starke Fahrt von Gunther Ohr auf Spur 1 brachte den Highway Star wieder um 3 Runden näher an slottec heran. Diese konterten mit Oliver Wind auf der 3 und der 4 und am Ende hatte das beinahe-heimteam die Nase um 1,5 Runden vorn. Slotracing XL reparierte unterdessen nochmal, weil’s einfach so viel Spaß machte und man schon Routine hatte. Nach 3 Anläufen und ca. 10 Runden war das Auto dann wieder klar und es ging sogar einigermaßen. Man konnte mit Slottec und Highway Star fighten und so kam wenigstens noch ein bisschen Spaß auf. Derweil hatte Jan S von WW-Racing den giftgrünen Jaguar komplett revidiert und nun brannten die Jungs ein wahres Feuerwerk ab. Zwischen 103 und 109 Runden wurden auf den Spuren 1 bis 5 zurückgelegt. Das sind Top-Werte und einzig die Reparaturspur 6 machte hier mit den 61 Runden ein besseres Ergebnis zunichte.
BS-Powersports hatte nun auch die Reglereinstellungen etwas offensiver gewählt und lieferten sich ein paar packende Duelle mit südlicher gewachsenen Kollegen. Der rote Jaguar schien nun deutlich besser zu passen und so drückte es auch Teamchef Skottie aus: „Mann, unsere Kiste wird immer bessä! Nu passt das schon richtig guuuut!“.
No Time Racing kam einingermaßen ordentlich durch den zweiten Heat, doch so richtig zufrieden waren die Gesichter nach dem Rennen nicht wirklich, aber immerhin hatte man sich noch um eine Position nach vorn geschoben.
Das Team das man abgefangen hatte war Racing Team Optimist, bei denen nun die großen Reparaturpausen anstanden. Der Toyota GT one bedurfte mehrfach einer klebenden (nicht pflegenden) Hand und musste im Heckbereich aufwändig neu modelliert werden. Unterstützt durch die zarten, frisch manikürten Konsulfingerchen  und der frisch geschärften Nagelschere von Slotracing XL ging das jedoch noch so zügig über die Bühne, dass man nie unter die 90-Runden-Marke abrutschte. Dennoch verwandelten sich die 12 Runden Vorsprung auf No Time Racing in einen Rückstand von fast 6 Runden. Schade, schade für die einen, glücklich gelaufen für die anderen…….. slotters-paradise wurde zwar Letzter, aber die zurückgelegten Runden waren wesentlich besser und stabiler im zweiten Durchgang. Ein klarer Beleg dafür, dass etwas mehr Training am Freitag dem Team sehr gut getan hätte.

Gruppe B stand frisch gestärkt vom üppigen und leckeren Abendbüffet in den Startlöchern und dem Konsul hatte derweil schon einen fulminanten Frühstart ans Büffet hingelegt, welcher ihm ca. eineinhalb Teller Vorsprung einbrachten, was ca. 40 Runden auf der Bahn entspricht und dem Teamergebnis abzüglich der 3 Runden für den den Frühstart hinzuaddiert werden muss. BS-Powersports also 1241,35 Runden anstatt 1204,35 Runden ;-)))

Die B-Sortierung legte anschließend wieder los, wo MCW-Racing den Takt vorgab und mit fast 109 Runden auf Spur 2 eine echte Duftmarke gesetzt wurde. Wirklich glänzend in Schwung waren derweil die X-Rookies gekommen, die mit 631,83 Runden das Ergebnis vom ersten Durchgang um mehr als 20 Runden verbesserten und sich noch um satte 2 Plätze verbesserten, was gleichzeitig auch Rang 9 und somit die Top 10 bedeutete. Der MSCB fing auf Platz 8 dieses Laufes an und dort endete die Fahrt auch. Anscheinend kann man mit einem Plafit Excel doch noch ordentliche Rennen im SLP fahren, wenn man sich ein bisschen Mühe damit gibt. KIK-Racing fiel noch hinter die X-Rookies zurück, was speziell auf die kleinen Einbrüche auf den Spuren 1 und 3 zurückzuführen ist, wo einmal gute 5, sowie knappe 4 Runden liegen gelassen wurden. Power-Bridge-Racing verbesserte die Rundenleistung zwar um 10 Runden, doch Platz 10 aus der Halbzeit konnte nicht gehalten werden. Man landete schlussendlich auf Rang 11.
Noch schlechter lief es bei der SG Stern, die mit gefahrenen 616 Runden noch auf Platz 14 zurückfielen.

Nun stand das Gütesiegel A auf dem Prüfstand und die spannende Frage war, ob der Motor von Dr.Slot über die Distanz gehen würde, wie sich die Verfolger schlagen würden und ob bei den No Limits in gewohnter Manier nichts anbrennen würde. Peter Oberbillig hatte dem Team einmal mehr einen top vorbereiteten und zuverlässigen Wagen an den Start gerollt. Hier brannte nichts mehr an und die 3 Jungs drehten souverän ihre Runden an der Spitze. Es war wie so oft im Rennsport – wenn’s läuft, dann läufts eben…… Aber auch bei den Doktoren konsolidierte sich die Leistung des Motors. Zwar auf mittelprächtigem Niveau, aber immerhin reichte das, um die hinterherhechelnde Meute auf Distanz zu halten, respektive in ihre Schranken zu verweisen. Das Fahrwerk ist wohl klasse, die Fahrer verfügen ebenfalls über besondere Qualitäten und am Motor muss man nun bis Bischofsheim ein bisschen arbeiten. Das Jägerteam jagte die Plastikquäler und wie es sich für ordentliche Jäger(-meister) gehört, erlegten sie ihre Beute schlussendlich auch noch. Aus über 4 Runden Rückstand wurde noch ein guter 3 Runden Vorsprung. Die Jungs kennen ihre Bahn eben und das Auto scheint mit den deutlich besseren Gripverhältnissen zu vorgerückter Stunde ebenfalls hervorragend zurecht gekommen zu sein. Knappe Rundenverluste auf den Spuren 2, 4 und 6 machten den Podestplatz der Plastikquäler zunichte. Zur Halbzeit konnte man noch von Platz 2 träumen und es machte sich bei Teamchef Sebastian Nockemann, der seit dieser Saison nicht mehr Nockenwelle, sondern Lockenwickler heisst, so ein klein wenig Hoffnung breit, dass man die Doktors noch abfangen könnte. War zwar nix, aber trotzdem eine reife Leistung der Jungs.

Die Slot Lickers – genau, die mit dem versauten Namen – liessen es jetzt auch nochmal richtig brennen und machten mächtig Druck. Leider hatte man im ersten Durchgang zu viele Runden eingebüst und konnte diese nun nicht mehr gut machen. Der 5.Platz war zu keiner Zeit in Gefahr aber nach vorn half alles angreifen eben auch nichts mehr.
TST Austria hatte sich als einziges Team in die schnellste Startgruppe vorkämpfen können und steigerte seine Rundenzahl noch einmal. Mehr als Platz 6 war aber nicht drin, denn der Abstand nach vorn war etwas zu groß und zudem waren 4 von den vorn liegenden Teams Heimteams bis Semi-Heimteams, die eben speziell in Trier schwer zu schlagen sind.

Das Endergebnis sah wie folgt aus:
 

1 - #2 No Limits

1338,53 Runden

2 - #1 Dr. Slot

1314,00 Runden

3 - #5 Jäger-Team

1307,60 Runden

4 - #7 Plastikquäler DoSlot

1304,25 Runden

5 - #9 Slot Lickers

1298,42 Runden

6 - #4 TST Austria

1279,51 Runden

7 - #6 MCW Racing

1264,52 Runden

8 - #8 MSCB -

1248,13 Runden

9 - #12 X-Rookies

1240,97 Runden

10 - #14 KIK Racing

1240,45 Runden

11 - #18 Power-Bridge-Racing

1231,52 Runden

12 - #13 Slottec

1225,93 Runden

13 - #20 Highway Star

1224,48 Runden

14 - #16 SG Stern

1223,49 Runden

15 - #3 Slotracing XL

1217,68 Runden

16 - #19 BS-PowerSports

1204,35 Runden

17 - #10 No Time Racing

1173,33 Runden

18 - #15 Racing Team Optimist

1167,53 Runden

19 - #11 WW-Racing

1140,52 Runden

20 - #17 slotters-paradise

1133,73 Runden


Anschließend gabs dann noch die gewohnt souveräne Siegerehrung mit dicken Pokalen, ein paar Hörnern und viel Applaus.

Credits gehen an die nette Catering-Truppe aus Trier, die rund um die SLP-Uhr für ausreichend Stoff gesorgt hat. Keiner ausser dem Konsul (wenn man dem Forum glauben darf….) kam zu kurz und alle waren sichtlich gesättigt und zufrieden ;-))

Joachim Welsch, der mal wieder akribisch die Ergebnisse in den Laptop hackte.

Mike Hampel, den Starfotografen des SLP.

Und das Renncenter Trier, welches erneut ein guter Gastgeber war………


Und es wurden natürlich auch noch Stimmen zum Rennen eingefangen:

„Börn“ Skottke auf die Frage, was das BS im Teamnamen BS-Powersports bedeute:
„Na, das iss unnerschiedlich. Kommt echt drauf an. Mal heisst dass ´bin schön´das andere mal ´bin sexy`aber wenn ich slotte, so wie hieä oder mich mal wieder mit dem Werkschef auffe Piste fetze, dann heisst das ganz klar `BESTER SLOTTER´!“ ;-)))

Dietmar Schmeer vom Team Dr.Slot zur Begrüßung am Freitag – lässig an die Wand gelehnt:
„Tach auch, für den Rennsieg in Trier hier hinten anstellen !“

Gunther Ohr, Team Highway Star auf Kritik an seiner Leistung auf Spur 1:
„Von so einer profilierungssüchtigen Mittelspur-Primadonna muss ich mir dess nedd sagen lassen !“ 

Mark Kiefer, Jägerteam:
„Der Grip kommt, der kommt garantiert. Haid Ohbend gega 21.00 Uhr hammer hier an subber Grip!“

TOU, slotracing XL darauf:
„Jaja, da muss man erstmal noch die Chance haben fahren zu dürfen. Für uns ist das wohl dann leider zu spät !“ 

 Ralf Schaffland, WW-Racing Asuhilfskraft vor dem zweiten Heat:
„Ach, ich stell mich jetzt da mah an die Spur 6 und warte, bis die technische Abteilung das Auto überarbeitet hat. Viel mehr kann ich da eh nich machen!“ ;-)))

Peter Höhne zu einem ungenannten Teilnehmer:
„Ey, du kannst doch da nicht in der roten Kurve mittendrin stehen bleiben. Fahr die Kiste da weg!“
......
 leichter gesagt als getan, denn das Auto lief nicht mehr………Motorprobleme ;-)))

Clause Aschenbrenner zu Spur 1:
„Joh, doh bassd joh gradd ibahaubd nix. Dess Schaiss Zaigl von Audo rutschd doh rumm wie blöd! So an Dregg!“

Mike Hankele zum Team slotracing XL nach einer langen Reparaturpause und miesen Zeiten:
„Jungs, irgendwie wird das heute nix mit dem Rennsieg!“
......
er ist bekannt für seine knallharten und knackigen Analysen

Mike Hankele zu Mark Kiefer:
„Hey Mark, spürst Du auch diese erotische Spannung zwischen uns? “ ;-))

Mike Hankele zu seinem Teamchef:
„Hey Reiner, spürst Du auch diese erotsiche Spannung zwischen uns ?“ ;-))

Mike Hankele zu Frank Binanzer, nach dem Fahrerwechsel auf der Autobahn Richtung Trier, als dieser zu ihm hinten eingestiegen war:
„Hey Frank, stehst Du auf abartige sexuelle Parktiken??“;-))

Torsten U. (Spur 1) zu Jan Uhlig (Spur 2) im freien Training:
„Hey Jan, kannste mal deinen Pony etwas strenger nach hinten scheiteln. Ich seh nicht in die rote Kurve!“

Dies und das:

Alfons B. – der Chefarzt persönlich – hat wirklich recht, wenn er immer sagt: „Grip gidded nie jenuch!“
Das war dieses Wochenende klar zu erkennen…..

Menschen ohne Bart wirken offensichtlich 10 Kilo leichter – so der Chef des Renncenters.

Die Ausrollweltmeister kommen aus dem Westen und machen das meist um die 3 Meter wieder gut. Gelle, Herr Schaffland! ;-))

Ob Sebastian N. ein Arschgeweih hat ist noch immer nicht geklärt.

Jan Uhlig irritiert seit neuestem seine Gegner mit einem extrem langen Pony.

Der SLP macht nun erst mal ne kleine Pause bis Ende Juni und da geht’s dann in Bischofsheim, das ist so ein kleiner Vorort von Mainz, weiter.

Wir berichten zeitnah………

Der börnende Boxenreporter

TOU

 

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